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Auf nach Äthiopien!

Chance zum Perspektivwechsel


Fünf unserer Auszubildenden absolvieren im Oktober diesen Jahres ein vierwöchiges Auslandspraktikum in Addis Abeba, Äthiopien. Warum Äthiopien?

Äthiopien hat sich für Marion Abelt, unsere Kollegin ist im Ausbildungscoaching tätig, aufgrund familiärer Hintergründe zur zweiten Heimat entwickelt. Sie pflegt einen jahrelangen, intensiven Kontakt nach Äthiopien und kennt Land und Leute. Die Zusammenarbeit des IMBSE erfolgt mit der Kooperative Signum Vitae. Innerhalb einer vierwöchigen Mitarbeit hat Frau Abelt die offenen und freundlichen Mitarbeitenden sehr schätzen gelernt und intensiven Kontaktaufbau geleistet. Die Institution gibt körperlich behinderten Äthiopiern die Chance sich in verschiedenen Berufsfeldern ausbilden zu lassen. Vor diesem Hintergrund ist die Idee eines Auslandspraktikums für unsere Auszubildenden entstanden. Indem sie Phasen ihrer Berufsausbildung in einem anderen kulturellen Kontext ausüben, ergibt sich die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln und soziale wie interkulturelle Horizonte zu erweitern.

Was machen die Azubis in Äthiopien?
Bei Signum Vitae erhalten die Auszubildenden die Gelegenheit die Homepage der Organisation neu zu gestalten, rollstuhlgerechte Wege auf dem Gelände der Kooperativen anzulegen und einen betriebsinternen Verkaufsladen umzugestalten. Vor Ort werden die Auszubildenden von Mitarbeitenden des IMBSE begleitet.

Wer zahlt das Abenteuer?
Finanziert wird das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Konkreten Friedensdienst und Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen, die das IMBSE bei dem aktuellen Auslandsprojekt finanziell und beratend unterstützen. Organisiert werden zudem zwei Vorbereitungsseminare. Durch den erfahrenen interkulturellen Trainer Markus Pfeil, erhalten unsere Azubis die Möglichkeit, Themen wie interkulturelle Kommunikation interaktiv zu vertiefen sowie Stereotype und Vorurteile abzubauen. Weiterhin werden sie ausführlich über das Zielland Äthiopien sowie die Institution Signum Vitae informiert.

Wie verständigt man sich?   
Teil der Vorbereitung auf die Äthiopien-Reise ist unter anderem die Verbesserung der Sprachkenntnisse. Unsere Auszubildenden erhalten deshalb von Jana Pricking, ebenfalls Mitarbeiterin im Ausbildungscoaching, intensiven Englischunterricht, wobei Interaktion und Freude an der englischen Sprache im Vordergrund stehen.

Wir sind sehr gespannt auf das Äthiopien-Abenteuer und berichten nach der Rückkehr hier im IMBSE-BLOG.