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Flüchtlingshelfer*innen zu Gast beim IMBSE

Lösungsfokussiert beraten, Motto-Ziele aus dem Zürcher Ressourcenmodell finden, klassische Beratungstypen erkennen und kollegiale Perspektiven nutzen - darum ging es in einem spannenden Praxisseminar mit tollen Menschen am 19. November. 

Heimat teilen

Die Gruppe, bestehend aus 28 sehr engagierten Flüchtlingshelfenden aus NRW, die ehrenamtlich oder hauptamtlich tätig sind, traf sich an insgesamt 3 Wochenenden eines Qualifizierungskurses vom Türkischen Bund NRW. Die Multiplikatorenschulung wurde von der Sozialwissenschaftlerin Inci Cilek im Auftrag des BAMF organisiert und trägt den Titel "Heimat teilen - Teilhabe durch Orientierung". Der Kurs bezweckt Professionalisierung, Fortbildung sowie fachlichen Austausch in einem höchst anspruchsvollem Arbeitsfeld. Eine Fortsetzung in 2017 ist geplant.

Harald Maaßen und Tarek Lababidi konnten gut auf ihre Coaching-Erfahrungen zurückgreifen, doch von Routine kann keine Rede sein. Viele der Teilnehmenden sind selbst erst vor einigen Jahren nach Deutschland geflohen und wissen sehr genau, wovon sie sprechen und was Geflohene in den ersten Monaten in der neuen Heimat besonders bewegt.

Der Türkische Bund NRW hat die Kursreihe beim IMBSE veranstaltet und ein buntes Programm mit namhaften Referentinnen und Referenten auf die Beine gestellt, um die Fachthemen aus verschiedenen Blickwinkel zu betrachten. Daran beteiligt waren unter anderem ein Hamburger Migrationswissenschaftler, eine Frauenärztin, eine Psychotherapeutin, ein Imam, eine Rechtsanwältin für Asylfragen, eine Mitarbeiterin der Polizei Duisburg und weitere Experteinnen und Experten.